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Kiboko

Mauretanien

Am Rand der Sahara

Mauretanien, Tag 2-4: Nouadhibou Hafen

Weiter geht es entlang der Hafen­kante im Fischerei­hafen von Noua­dhibou. Alte Klein­trans­porter mit iso­lierten Auf­bau stehen mit ge­öffneten Lade­türen be­reit. Der erste Trans­porter macht einen ge­knickten Ein­druck. Der ist schon hinter dem Führer­haus halb durch­gebrochen. Mehrere Schiffe sind hier an­einander­gebunden. Wenn ein Fischer­boot an­landet, kann es nur am letzten Kahn fest­machen. Der Fisch muss dann über alle Boote der Reihe bis zum Kai ge­tragen werden.

Das Bild zeigt den Kai in einem Fischereihafen. Am Kai stehen zwei Kleinlaster mit Kastenaufbau und geöffneten Ladetüren. Am Kai liegt ein Fischerboot mit verkratzten dunkelblauen Rumpf und weißen Aufbauten. Dahinter liegen weitere Fischerboote im Hafen.
Bild 35: Warten auf den Fisch

1001 Boote

Am Ende des Hafenbeckens ist ein langer Pier. Hier liegende hunderte kleiner Fischer­boote. In den Booten liegen Netze, Schwimmer und rostige Metall­haken. Mit den Haken werden die Netze am Meeres­boden zu ver­ankert.

Zu jedem Boot gehören mehrere Fischer. Wo wollen die vielen Boote noch Fisch fangen? Bei den vielen Booten und Netzen haben die Fische keine Chance. Bald ist auch der letzte und kleinste Fisch ge­fangen.

Das Bild zeigt einen Pier aus Holz im Hafen. Auf beiden Seiten sind kleine graue, weiße und hellblaue Fischerboote festgemacht. In den Fischerbooten liegen schwarze Schwimmer und verrostete Metallhaken.
Bild 36: Pier für die kleinen Fischerboote

Die Boote liegen in mehreren Reihen dicht an dicht. Die Boote sind in­einander ver­keilt und kuscheln an­einander. Einige haben sich bei Range­leien schon Blessuren an Bug und Seiten zu­gezogen. Für Wasser ist im Hafen fast kein Platz.

Das Bild zeigt drei weiße Fischerboote mit Schrammspuren am Bug. Dahinter und daneben sind unzählige Fischerboote. Im Hintergrund sind graue und beige Häuser mit Flachdach.
Bild 37: Gedränge im Fischereihafen
Das Bild zeigt einige offene Fischerboote mit hellblau gestrichenen Innenseiten. In den Booten liegen bunte Plastikschiwimmer und rostige Metallhaken. Im Hintergrund ist ein etwas größeres, hölzernes Fischerboot mit der Aufschrift Elkhair 1.
Bild 38: Hier kann man über das Wasser gehen

Die schwächsten Boote gehen unter.

Das Bild zeigt ein gekentertes, kleines, offenes Fischerboot in Seitenlage. Dahinter liegen unzählige, offene Fischerboote im Hafen.
Bild 39: Gekentert

Am Hafenkai sind eine Gruppe Fischer damit be­schäftigt ein Untersee­fischer­boot unter den anderen Booten zu ziehen. Dabei wollten sie aber nicht foto­grafiert werden. Kiboko widmet sich daher sta­tischen Motiven. Taue dürfen hier nicht frei rum­laufen und werden in Käfigen ge­halten.

Das Bild zeigt ein rotes Stahlgitter mit aufgewickelten beigefarbenen Tauen. Dazwischen liegen ein gelber und ein blauer Plastikkanister. Ein grünes Fischernetz ist darüber gespannt.
Bild 40: Taue in Käfighaltung

Große Flotte

Vor dem Fischereihafen schwimmen die Reste der großen Fisch­fang­flotte. Es sind die Schwester­schiffe der Fisch­trawler, die in der Cansadao Bucht ver­schrottet werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch diese Schiffe zer­sägt wer­den.

Das Bild zeigt 26 Fischtrawler die teilweise einzeln, teilweise in Gruppen in einer Bucht mit blauem Wasser liegen. Im Vordergrund ist ein Haufen Steine. Über den Schiffen ist eine Rauchfahne.
Bild 41: Die Reste der großen Fischfangflotte