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Kiboko

Sambia

Kafue & South Luangwa - Trauerspiel mit Happy End

Tag 10-4: South Luangwa

Nicht alle Tiere können sich in den Schatten ver­kriechen. Die Lagunen und Seiten­arme des Luangwa sind im Oktober weit­gehend aus­getrocknet. Das sind schlechte Zeiten für die Nil­pferde. Es gibt nur noch wenige tiefe Stellen im Luangwa. Diese Plätze werden von den stärksten Bullen ver­teidigt. Junge Bullen haben keine Chance. Sie müssen sich einen einsamen Platz suchen, um die Trocken­zeit zu über­stehen.

Ein Nilpferd liegt in einem breiten Graben, der nur noch ganz wenig Wasser führt. Es hat sich tief eingegraben.
					Nur noch der Rücken schaut heraus. Im Umfeld um den Graben ist lichter Wald.
Bild 188: Ein Nilpferd steckt im Schlamm.

Dieses Nilpferd hat sich eine Kuhle im Schlamm ge­graben. Trotz­dem brennt die Sonne gnaden­los auf die empfindliche Haut. Ein anderes Safar­iauto hatte Kiboko darauf hin­gewiesen. Da steckt ein Nilp­ferd im Schlamm fest und kann sich nicht be­wegen. Sollte sich wieder ein Drama er­eignen? Mein Guide Victor glaubt nicht, dass das Nil­pferd fest­steckt. Als er aus dem Auto aus­steigt, er­hebt sich das Nil­pferd und trabt davon.

Das Nilpferd steckt nicht fest. Es steht aus seiner Schlammsuhle auf.
Bild 189: Nilpferd in der selbstgegrabenen Schlammsuhle.

Direkt am Haupteingang in den National­park wird der Luangwa mit einer Brücke über­quert. Von dort hat Kiboko einen guten Überb­lick. Hier verbringen viele Nil­pferde den Tag im Luangwa.

Blick von einer Brücke auf einen breiten Fluß, der von Bäumen gesäumt ist. Im Fluß sind viele Nilpferde.
Bild 190: Der Luangwa von der Bücke.

Im Wasser tummeln sich die Nilpferde. Die Bullen be­wachen ihre Weibchen. Durch das Ge­dränge kommt es oft zu Kon­flikten.

Ungefähr 30 Nilpferde liegen dichtgedrängt im Wasser.
Bild 191: Gedränge am Nilpferdbadeplatz

Vögel laufen auf den Nilpferd­rücken herum. Neben vielen Maden­hackern sind auch Ufer­läufer unter­wegs.

Ein kleiner braun-weißer Vogel steht auf einem Nilpferrücken und schaut auf die Schnauze eines zweiten Nilpferdes.
Bild 192: Uferläufer auf lebenden Felsen

Kiboko muss zurück zum Nkwali Camp. Zum Ab­schied lächelt ein guter Kumpel in die Kamera. Kiboko wird ihm am nächsten Tag nochmal be­suchen.

Proträt eines Nilpferdes von der Seite, das mit leicht geöffnetem Maul aus dem Wasser schaut.
Bild 193: Bis bald!