Foto-
Kiboko

Ecuador

Kolibris und Vulkane

Ecuador Tag 4-5: Bella Vista, Kolibris

Kiboko ist von den Feedern nicht weg­zu­bekommen. Pausen­los kom­men Kolibris vor­bei. Oft sind es alte Be­kannte. Aber manch­mal tauchen auch Arten zum ersten Mal auf.

Prachtkehlelfe

Die Prachtkehlelfen summen wie die Hummeln. Während am Vortag die Männer domi­nieren, ist heute Fauen-Power an­gesagt. Die Weib­chen haben eine weiße Kehle und einen braunen Bauch. Den violett glit­zernden Kehlf­leck haben sie nicht.

Das Bild zeigt einen kleinen, dunkelgrünen Kolibri im Flug mit weißer Kehle, Halsring und Brust. Der Bauch ist braun.
Bild 137: Frau Prachtkehlelfe (Purple-throated Woodstar)

Beim nächsten Vogel staunt Kiboko. Ist es Männchen oder ein Weibchen? Die grüne Kehle haben nur die Männchen. Den braunen Bauch haben nur die Weib­chen. Ist es ein Jung­vogel oder ein Trans­vestit? Oder ist es eine andere Art (Gorgeted Woodstar), die hier aber nicht vor­kommt?

Das Bild zeigt einen kleinen dunkelgrünen Kolibri im Flug mit grüner Kehle, weißen Halsring und braunem Bauch.
Bild 138: Prachtkehlelfe als Transvestit?

Andenamazilie

Eine neue Sichtung ist die Anden­amazilie. Leider sind beim Besuch keine Bilder ohne Feeder ge­lungen.

Das Bild zeigt einen grünen Kolibri mit hellgrünem Rücken und weißer Brust, hellbrauem Bauch und dunkelgrauen Flügeln beim Sitzen auf dem roten Plastik einer Futterstelle.
Bild 139: Andenamazilie (Andean Emerald)
Das Bild zeigt einen Kolibri mit weißer Kehle, weißer Brust, grauem Bauch im Flug. Die Flügel sind unscharf. Im rechten Bildrand ist der rote Plastik einer Futterstelle mit gelben Blütenattrapen um die Öffnungen.
Bild 140: Andenamazilie (Andean Emerald)

Langschwanzsylphe

Auch diese Kolibriart ist ein selterner Gast an den Feedern. Einige der Feeder bestehen nur aus eine mit Zucker­wasser ge­füllter Schüssel. Diese Schüssel hat sich die Lang­schwanz­sylphe aus­gewählt. Namens­gebend ist der besonder lange Schwanz der kräftig blau bis violett gefärbt ist.

Das Bild zeigt einen graugrünen Vogel am Rand einer roten Plastikschüssel sitzen. Der Vogel hat einen grün glänzenden Scheitel, einen blau glänzenden Kehlfleck, schwarze Flügel und sehr lange blaue Schwanzfedern.
Bild 141: Langschwanzsylphe (Violet-tailed sylph)

Schwarzohrkolibri

Ein neuer Gast ist der Schwarzohr­kolibri. Von vorn sieht er leider wenig spek­takulär aus.

Das Bild zeigt einen grünen Kolibri am roten Plastikfeeder. Er hat einen gerade Schnabel, einen schwarzen Fleck unter dem Augen, einen weißen Zierstreifen hinter dem Auge, eine weiße Kehle und Brust mit feinen grünen Punkten und schwarze Flügel.
Bild 142: Schwarzohrkolibri (Speckled Hummingbird)
Das Bild zeigt einen grauen Kolibri von vorn aus einem trockenen Ast. Die Kehle ist weiß mit dunkeln Punkten. Der Bauch ist hellgrau mit grünlichen Punkten. Unter dem Auge ist der dunkelbrauch mit einem weißen senkrechten Streifen hinter dem Auge.
Bild 143: Schwarzohrkolibri (Speckled Hummingbird)

Überaschungsgast

Dann kommt ein Überraschungsgast. Ein Rot­schwanz­hörnchen läuft über dem waage­rechten Ast, an denen drei Feeder hängen.

Das Bild zeigt ein graubraunes Eichhörnchen mit rötlichem, busschigem Schwarnz auf einem waagerechten Ast.
Bild 144: Rotschwanzhörnchen (Red-tailed squirrel)

Das Rotschwanzhörnchen hält sich mit den Hinter­beinen am Ast fest. Ganz akr­obatisch gleitet es mit den Vor­der­pfoten am Fedder her­unter. Der Feeder schaukelt be­drohlich. Viel Zucker­wasser läuft aus. Das Hörn­chen steckt die Nase in die kleine Öffnung und schleckt am Feeder. Die Kolibris müssen heute den Gürtel enger schnallen.

Das Bild zeigt ein Eichhörnchen, das kopfüber an einem Ast hängt. Mit den Vorderpfoten ist es unten am roten Plastikfeeder mit den Öffnungen für die Kolibris. Zuckerwasser läuft aus und tropft nach unten. Links ist ein zweiter Feeder am selben Ast.
Bild 145: Akrobatischer Zuckerwasserdieb

Kiboko ist vom Feeder nicht weg­zukriegen. Der Tag endet mit über 1500 Kolibri-Bildern.