Foto-
Kiboko

Ecuador

Kolibris und Vulkane

Ecuador Tag 7-6: Otavalo Markt

Vom Viehmarkt geht es in die Stadt Ota­valo. Otavalo hat ca. 40.000 Ein­wohner und liegt auf 2800m ca. 100km nörd­lich von Quito. Heute ist auch in der Stadt Markt­tag.

Parque Bolívar

Der zentrale Platz ist der Parque Bolívar auch Parque Central ge­nannt. Neben dem Platz stehen zwei mar­kante Ge­bäude. Das Rathaus und die Kirche San Luís. Kiboko war nicht drin, aber es soll dort auch nennens­werte Gold­vor­kommen geben.

Das Bild zeigt eine Kirche aus rosaroten Steinen mit einem sechseckigen Turm. Davor ist ein Platz mit Brunnen, Bänken und Palmen.
Bild 266: San Luís am Parque Bolívar

Auf dem Platz ist ein Denkmal von Rumiñawi. Das bedeutet in Kichwa, der Sprache der Ein­hei­mischen, Stein­gesicht oder auch Stein­auge. Daher wurde das Denk­mal aus Stein ge­hauen. Rumiñawi war ein Inka-Heer­führer und war auch mal kurz­zeitig deren Ober­haupt. Kiboko hat ihn gleich ge­krönt und die Kirch­turm­spitze auf­gesetzt.

Das Bild zeigt einen großen Kopf aus grauem Stein eines Mannes mit langem Haar und Falten. Über dem Kopf ragt die Spitze eines Kirchturms mit einer runden Kuppel mit Kreutz. Im Hintergrund ist links vom Kopf eine Palme.
Bild 267: Gekrönter Rumiñawi

Straßenhandel

Kiboko ist auf dem Weg zum Gemüse­markt. Auf dem Ge­hsteigen sitzen Frauen. Sie bieten auf Decken und in Schüsseln ihre Waren aus regio­nalem An­bau an. Mit dem großen Säcken haben sie ihre Wagen zum Markt ge­buckelt. Die Klein­bauern der Um­gebung sind zu arm, um sich einen eigenen Markt­stand leisten zu können.

Das Bild zeigt mehrere Frauen auf dem Boden hocken. Sie sitzen hinter kleinen Decken auf denen Mais und Bohnen ausgebreitet sind. Daneben stehen große Säcke. Ein kleiner Mann mit Hut beugt sich über die Waren und schaut interessiert.
Bild 268: Regionale Erzeugnisse

Die drei alten Damen wirken sehr gelang­weilt. Sie haben nur wenig zu ver­kaufen. Kunden sind selten. Hinter ihnen sitzen drei Männer mit Seilen in den Händen. Ob das die Ehe­männer sind. Ob sie damit am Abend ihre Frauen wieder nach Hause führen?

Das Bild zeigt drei alte Frauen mit gelangweilter Körperhaltung auf der Bürgersteigkante sitzen. Davor haben sie auf Säcken und einer kleinen Holzkiste ihre Waren ausgebreitet. Dahinter sitzen drei Männer mit Hut und halten ein Seil in den Händen, oder haben es sich um den Hals gewickelt.
Bild 269: Straßenverkauf

Schlachter

Am Rand des Gemüsemarktes ist ein Gang mit Fleisch­geschäften. Die sind am Sams­tag gut be­sucht. Die Schau­fenster sind offen und gleich­zeitig Ver­kauf­tresen. Große Fleisch­stücke hängen an Haken von der Decke. Kleinere Stücke und Gehaktes stehen in Schüsseln auf der Aus­lage.

Das Bild zeigt einen Arkadengang. Links sind Rundbögen mit Gemüseständen. Rechts reichen sich kleine Fleischläden mit offener Theke aneinander. Ein Mann steht mitten im Gang und schaut sich die Auslagen in einen Fleischladen an.
Bild 270: Fleisch und Gemüsebeilage

Der Fleischverkauf floriert. Über­all bleiben Kundinnen und Kunden stehen und suchen sich die besten Stücke aus. Morgen ist Sonn­tag. Da soll es schon was Gutes sein.

Das Bild zeigt ein Teil eines Gesichtes einer Frau. Ein Auge schaut zwischen den hängenden Fleischbrocken durch.
Bild 271: Fleischbeschau
Das Bild zeigt eine Fleischtheke von den Abmessungen eines Garagentores. An S-förmigen Fleischhaken hängen große, rote Fleischbrocken. Darunter sind silberne Schüsseln mit kleinen Stücken und Mett. An der linken Seite sind abgepackte Wiener Würste. Zwei Frauen im rosa Pullover stehen davor.
Bild 272: Große Auswahl
Das Bild zeigt einen Mann im schwarzem Hut der mit dem Zeigefinger einen hängenden Fleischbrocken berührt. Dahinter steht ein schwarz gekleideter Mann mit schwarzen Plastikhandschuhen und hält das Fleischstück fest. Rechts hängen weiter Fleischbrocken. Links hängen drei verschiedene Sorten Würstchen.
Bild 273: Ausgewählt

Huhn

Vielleicht soll es doch lieber Hühn­chen werden. Ein Mann nimmt auf einem Stand Hühner aus. Die Ein­geweide landen in eine Schüssel. Köpfe und Füße landen in einer anderen Schüssel. Gut ver­schnürt sind sie fer­tig für den Grill.

Das Bild zeigt einen Mann mit Baseballkappe und grauer Schürze beim Ausnehmen eines Hähnchens. Vor ihm stapeln sich auf seinem Stand grillfertige Hänchen. Am linken Bildrand liegen in einer Schüssel abgeschnittene Köpfe und Füße. In der rechten Ecke sind die Eingeweide.
Bild 274: Vorstufe zum Goldbroiler

Muscheln

Wem ein Huhn noch zu viel ist, der kann sich gerne mal an ge­grillte Muscheln pro­bieren. Eine Frau hat eine große Schüssel auf dem Grill. Mit einer großen Kelle wer­den die Köst­lich­keiten immer wieder um­gerührt. Als Zu­gabe gibt es eine Zitronen­scheibe. Guten Appetit!

Das Bild zeigt eine ältere Dame mit weißgestickter Bluse, schwarzem Kopftuch und schwarzem Rock in gebückter Haltung vor einem Grill. Auf dem Grill steht eine sehr große silberne Schüssel. Die ist übervoll mit einem Berg aus offenstehenden Muscheln. Eine silberne Kelle liegt auf dem Berg. Daneben stehen in einer Plastikschüssel Zitronenscheiben.
Bild 275: Frische Mupfeln