Foto-
Kiboko

Guyana

Regenzeit im Regenwald

Guyana, Tag 8-4: Surama Village Tour

Die Village Tour ist eine Orts­besichti­gung von Surama. Der Ort ist weit­läufig. Die Grund­stücke sind sehr groß. Zum nächsten Nach­barn sind es oft über 100m. Einige Häuser stehen direkt an der Grenze zum Rege­nwald. Links im Bild steht ein kleiner Busch. Wenn der Grund­stücks­inhaber es er­laubt, wird das Gebüsch in ein paar Jahren zu einer kleinen Regen­wald­insel heran­wachsen.

Haus in Surama
Bild 146: Haus in Surama

Die Häuser sind mit Palm­zweigen ge­deckt. Die Zeichen der modernen Zivi­lisation sind auch in Surama sicht­bar. Hier ist die Garage größer als der Wohn­bereich. Ein Solar­panel steht hinterm Haus. In Äquator­nähe zeigt das Panel fast direkt nach oben.

Haus in Surama
Bild 147: Haus in Surama

Surama hat auch eine Schule. Vor ein paar Jahren sind die Kinder zum nächsten größeren Ort Annai mit dem vier­beinigen Schul­bus (Pferd) ge­ritten.

Schule in Surama
Bild 148: Schule in Surama

Im Fußballstadion von Surama wird trainiert.

Fußballstadion von Surama
Bild 149: Fußballstadion von Surama

Wir verfolgen das Trainings­spiel und sehen gleich eine Schwalbe auf dem Platz.

Schwalbe auf dem Fußballplatz
Bild 150: Schwalbe auf dem Fußballplatz

Nachts im Regenwald

Nach Einbruch der Dunkelheit wan­dern wir durch den nächtlichen Regen­wald. Die Kopf­lampe er­hellt nur einen kleinen Teil des Trampel­pfades vor Kiboko. Schemen­haft sind die Stämme der Bäume zu er­kennen. Rund­herum ist Dunkel­heit. Schwarz! Schwärzestes Schwarz! Ohne op­tische Reize werden die Ohren ganz groß. Das kleinste Knacken oder Rascheln im Wald wirkt sehr inten­siv. Was mag das Geräusch aus­gelöst haben? Eine Maus? Eine Schlange? Ein Jaguar? Spannung pur! Die Nacht­wanderung ist ein intensives Er­lebnis.

Fotografisch ist die Nacht­wanderung leider wenig pro­duktiv. Nur eine Spinne und ein paar blaue Beeren­früchte landen auf der Speicher­karte. Die Bilder er­spart Kiboko Euch lieber.

Überraschung in der Kloschüssel

Nach einem guten Abendessen mit ein­heimischer Küche und ein paar guten Banks-Bierchen schlendert Kiboko müde in seine Hütte. Die Bierchen fordern ihren Tri­but. Im Taschen­lampen­licht hebt Kiboko den Klo­deckel hoch. Der Deckel ist noch nicht halb offen, da sieht Kiboko etwas, das da nicht hin­gehört. Es ist schwarz und groß! Sekunden­bruch­teile später fliegt Kiboko das schwarze Etwas ent­gegen. In­stinktiv lässt Kiboko den Klo­deckel fallen. Zu spät! Kiboko spürt einen Stoß auf die Brust. Schon fliegt das schwarze Etwas wieder davon. Es findet Halt auf dem Klo­papier­halter. Im Schein der Taschen­lampe kann Kiboko das Etwas er­kennen. Es ist ein großer, schwarzer Frosch! Mit einem Riesen­hüpfer ver­schwindet er im Dunkeln. Kiboko's Herz schlägt bis zum Hals. Adrenalin ist ein geiles Zeug!!!

Also macht niemals, wirklich niemals(!), den Klo­deckel runter. Man kann nie wissen, was sich darunter ver­steckt!

Nach dem Schreck braucht Kiboko noch ein Banks.

Banks
Bild 151: Banks