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Kiboko

Madagaskar

Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar Tag 10-2: Fahrt nach Ihosy

Tor zum Süden

Wir fahren weiter nach Südosten auf der National­straße 7. Aus der Ferne grüßt uns ein mar­kanter Berg in Form eines Hutes. Es ist der 955m hohe Pic Handa. Dieser mar­kante Berg sym­bolisiert das Ende des Zen­tralen Hoch­landes und ist das Tor zum Süden.

Das Bild zeigt einen breiten Felsenberg mit einen Felsenaufsatz in der Mitte. Er hat die Form eines Hutes. Davor sind ein paar Hügel. Im Vordergrund ist ein Dorf aus kleinen rotbraunen Häusern mit Strohdach in einer Ebene aus trockenem Gras.
Bild 474:Der Steinhut Pic Handa
Das Bild zeigt eine Straße die in einer weiten S-Kurve auf einen Berg aus einem großen Felsen in Hutform führt. Sonst ist die Landschaft mit trockenem Gras bedeckt.
Bild 475: Das Tor zum Süden

Road

Im Südosten ist eine trockene Gegend. Trockenes Gras reicht bis zum Hori­zont. Der nächste Ort heißt Voatavo.

Das Bild zeigt eine Teerstraße die abwärts auf eine weite Ebene aus trockenem Gras führt. Im Hintergrund sind ein Dorf und einzelne kleine Berge.
Bild 476: Wenig Verkehr auf der Nationalstraße 7

Der Verkehr ist nicht besonders dicht. In­teres­sant sind die Linien­busse. Mada­gassen reisen gerne mir viel Gepäck. Der kost­bare Innen­raum ist für die Fahr­gäste reser­viert. Da wird das Gepäck kunst­voll auf dem Dach ge­stapelt. Der Bus ist dann etwas kopf­lastig.

Das Bild zeigt einen entgegenkommenden weißen Tata-Bus auf einer Teerstraße. Im Hintergrund sind kleine Berge. Einer hat eine Kegelform.
Bild 477: Kopflastiger Tata-Bus in Voatavo

Die Rinderherde ist sehr ent­gegen­kommend. Der Hirte hat alle Hände voll zu tun die Rind­viecher soweit an die Seite zu drängen, damit unser Gelände­wagen daran vor­bei­passt.

Das Bild zeigt eine Herde Cebu-Rinder mit ca. 40 Tieren in schwarzem, schwarz-weißem und braunem Fellkleid. Etwa acht Tiere laufen nebeneinander und versperren die Straße. Ein barfüßiger Hirte mit einem langen Stock versucht die Herde soweit zusammenzutreiben, damit rechts ein Auto passieren kann.
Bild 478: Rindviecher im Gegenverkehr

Die Sammeltaxis sind oft betagte Klein­busse. Durch hohe Dach­lasten, hohe Passagier­zahl und Schlag­löcher werden sie hoch be­lastet. Original­ersatz­teile sind teuer und rar. Pannen sind daher häufig. Während der Fahrer unter dem Auto schraubt, warten die Fahr­gäste mit einer gewissen Gleich­gültig­keit am Straßen­rand. Irgend­wann geht es in Afrika immer weiter.

Das Bild zeigt eine gerade ins Bild führende Teerstraße. Am rechten Straßenrand steht ein blauer Kleinbus mit einer großen Dachladung unter einer schwarzen Plane. Neben dem Auto sitzen 6 Frauen und Kinder am Straßenrand. Links vom Auto steht ein Mann mit verschränkten Armen. Unter dem Auto liegt der Fahrer und schraubt.
Bild 479: Das Sammeltaxi hat Aua

Auch Radfahrer haben mal eine Panne. Bei hart­näckigen Fällen hilft auch kein Ersatz­rad.

Das Bild zeigt ein Fahrrad am Straßenrand, dass mit einem langen Knüppel gegen Umfallen gesichert ist. Auf dem Gepäckträger liegt quer ein weiteres Fahrrad. Der Radfahrer sitzt hinter dem Hinterrad auf dem Boden und werkelt am Fahrrad.
Bild 480: Fahrradpanne trotz Reserverad

Der letzte Baum

Mein Freund, der Baum, ist tot. Zwei Männer ver­arbeiten den letzten großen Baum zu Klein­holz. Dann wird der Baum zu Holz­kohle ver­arbeitet.

Das Bild zeigt zwei Männer, die mit Äxten einen dicken Baumstamm fällen. Die oberen Äste wurden bereits entfernt. Im Hintergrund ist eine baumlose Ebene aus trockenem Gras.
Bild 481: Der letzte Baum wird zu Kleinholz

Wenn alle Bäume am Straßen­rand gefällt sind, fehlen die Schatten­spender. Die Holz­kohlen­säcke auf dem Gepäck­träger sind nur ein un­zureichender Er­satz.

Das Bild zeigt zwei Jungen neben ihren Fahrrädern sitzen. Die Fahrräder werden durch Knüppel abgestützt. Auf dem Gepäckträger sind zwei große weiße Säcke mit Holzkohle. Die Holzkohlesäcke spenden Schatten für die Jungen.
Bild 482: Holzkohle als Schattenspender