Foto-
Kiboko

Malawi

Das warme Herz Afrikas

Malawi Tag1-2: Fahrt nach Zomba

Die erste Etappe führt von der Haupt­stadt Lilongwe zur ehe­maligen Haupt­stadt Zomba. In der Li­longwe ist der Ver­kehr rela­tiv dicht. Für afri­kanische Ver­hält­nisse sind hier fast nur sehr mo­derne Autos unter­wegs. Motor­räder gibt es fast nicht. Weite Be­völkerungs­schichten gehen zu Fuß und tragen dabei auch große Lasten. Ins­besondere Frauen balan­cieren vom Regens­chirm, Feuer­holz, Was­ser­kanister, Gieß­kanne bis zu Säcken mit der Ernte, alles Mög­liche auf dem Kopf.

Das Bild zeigt sieben Frauen mit schweren Lasten auf dem Kopf. Sie laufen durch trockenes Gras neben einer geteerten Straße außerhalb eines Ortes.
Bild 8: Kopflast

Glücklich ist, wer einen Draht­esel als Last­esel hat.

Das Bild zeigt einen Mann, der sein Fahrrad schiebt. Ein großer Sack liegt quer im Rahmen. Ein zweiter Sack steht hochkant auf dem Gepäckträger.
Bild 9: Drahtesel als Lastesel

Zuckerrohr ist auf dem Weg zum Markt.

Das Bild zeigt einen Mann, der neben der Straße sein Fahrrad schiebt. Auf dem Gepäckträger ist ein Turm aus Zuckerrohr aufgebaut.
Bild 10: Zuckerrohrtransport

Wird dem Fahrrad zu viel ab­verlangt, dann geht es auch mal ka­putt. Da hilft die Re­paratur­werk­statt. Gleich da­neben wird Klei­dung verkauft im Hinter­grund ist eine Laden­zeile mit einem Schnei­der. Diese Szene ist ab­solut ty­pisch für Malawi und andere Länder Afrikas.

Das Bild zeigt mehrere Fahrräder, die teilweise liegen oder mit den Rädern nach oben stehen im rötlichen Sand. Ein kniender Mann arbeitet an einem Fahrrad. Daneben ist ein einfaches Holzgestell, an denen Kleidungsstücke hängen. Im Hintergrund sind mehrere eingeschossige Geschäftshäuser.
Bild 11: Fahrradwerkstatt

Ein Reise­bus ist auf großer Fahrt. Die Busse fahren erst ab, wenn sie voll sind. Das Ge­päck fährt auf dem Dach mit.

Das Bild zeigt einen entgegenkommenden weißen Mercedes Bus mit roter, blauer und gelber Zierlinie. Auf dem Dach ist ein riesiger Gepäckberg mit einem Fahrrad, Schläuchen, Kartons und viel mehr. Eine Qualmwolke kommt aus dem Auspuff.
Bild 12: Bus mit Dachlast

Für den kleinen Hunger für zwischen­durch gibt es Schnell­restaurants am Straßen­rand.

Das Bild zeigt eine Reihe strohgedeckter Stände, unter denen gegrillt wird. Davor sitzen drei Männer roten Getränkekisten vor roten Kühlboxen.
Bild 13: Malawischer Bürger King

Mosambik ist nah

Die Straße nach Zomba führt direkt an der mosam­bikanischen Grenze ent­lang. Die Si­tuation ist kurios. Die Straße und die Häuser auf der linken Straßen­seite ge­hören zu Malawi. Die Häuser auf der rechten Seite ge­hören zu Mosam­bik. Kon­trollen gibt es keine. Man kann be­liebig die Seite wech­seln. Je­doch sieht man auf der mosam­bikanischen Seite noch vom Bürger­krieg ge­zeichnete Häuser. An einer nach Mos­ambik ab­zweigendend Straße steht in ehe­maliges Hotel. Am Ge­bäude steht: Vista Alegre – Gute Aus­sicht!

Das Bild zeigt ein graues Gebäude mit offenem Dach und verrammelten Türen mit der Aufschrift: Vista Alegre. Das Gebäude steht an einer Teerstraße.
Bild 14: Vista Alegre nach dem Bürgerkrieg

Länderpunkt?

Ein Fotostopp ermöglicht den Blick und ein Bild weit nach Mo­sambik. Bei dieser Gelegen­heit steht Kiboko auf einem Grenz­stein. Die er­höhte Posi­tion erhöht nicht nur die Reich­weite beim Foto­grafieren. Im hohen Bogen markiert Kiboko neues Terri­torium. Ob Kiboko damit einen Länder­punkt für Mo­sambik er­hält?

Das Bild zeigt ein weites Tal mit einzelnen Bäumen. Im Tal sind einzelne Hügel und spitze Berge. Die Mitte des Tals wird von der Abendsonne ausgeleuchtet.
Bild 15: Blick nach Mosambik

Die Landschaft im süd­lichen Malawi ist sehr ab­wechslungs­reich. In den Tälern wird auf sehr kleinen Feldern Land­wirt­schaft be­trieben. Da­zwischen liegen kleine Dörfer mit stroh­gedeckten Hütten. Die Täler sind um­ringt von Bergen mit fel­sigen Spitzen.

Das Bild zeigt ein kleines Dorf aus grauen Steinhäusern mit Strohdach. Ein Haus hat ein silbernes Blechdach. Im Vordergrund ist ein Kasawa-Feld mit grünen, buschigen Pflanzen in Reihen. Im Hintergrund ist eine Bergkette mit grauen Felsen.
Bild 16: Kleines Dorf
Das Bild zeigt ein kleines Feld mit trockenen Maispflanzen in einem Tal mit einzelnen Bäumen und weiteren Maisfeldern. Im Hintergrund sind mehrere kleine Berge mit Felsspitzen.
Bild 17: Maisfelder im Tal

Es ziehen Wolken auf. Es fängt an zu regnen. Um 17 Uhr geht die Sonne unter. Es wird schnell dunkel. Im Dunkeln er­reicht Kiboko das Ka Chawe auf dem Zomba Plateau. Im Zimmer gibt es Licht.

Das Bild zeigt ein Hotelzimmer, dass durch viele Lampen beleuchtet wird. Links steht ein Doppelbett mit einem gestreiften Bezug.
Bild 18: Zimmer im Ka Chawe