Foto-
Kiboko

Niger

Gerewol

Niger Tag 4-4: Tahoua

Am Nachmittag erreicht Kiboko Tahoua. Tahoua ist eine Provinz­haupt­stadt mit (Stand 2012) 117.000 Ei­nwohnern. In­zwischen werden sie sich ver­doppelt haben. Einige Straßen sind von hohen Bäumen flan­kiert. Da­runter knattern gelbe Tuk-Tuks und Motor­räder über die stau­bigen Straßen.

Das Bild zeigt eine Teerstraße die überwiegend von lachsfarbenem Sand bedeckt ist. Auf beiden Seiten sind Bürgersteige, auf denen hohe Bäume stehen, die die Straße komplett beschatten. Auf der Straße fahren dreirädrige, gelbe Mini-Taxis und Motorräder. Weitere Motorräder stehen auf dem Bürgersteig.
Bild 228: Allee in Tahoua

Moscheen prägen das Stadt­bild. Leider durfte Kiboko sie nur von außen an­schauen.

Das Bild zeigt eine beigefarbene Moschee mit Minaretten an den Ecken und zwei halbrunden Türmen. Die Moschee steht hinter Lehmmauern und einstöckigen Lehmgebäuden an einer vermüllten Straße aus rötlichem Sand.
Bild 229: Moschee, versteckt hinter Lehmwänden

Palais Royal

Der Palast kann be­sichtigt werden. Es soll touristisch und nicht so spannend sein. Die Reise­gruppe hat es sich an­geschaut. Die Schuhe müssen draußen bleiben. Kiboko ist auch draußen ge­blieben. Statt­dessen hat Kiboko die Um­gebung er­kundet und Mit­zieher vom Straßen­verkehr ge­macht.

Das Bild zeigt ein dunkelbraun gestrichenes Eingangstor mit drei spitz zulaufenden, weißen Bögen. Davor stehen ein paar Motorräder auf dem vermüllten Gehweg. Am rechten Bildrand ist eine Bank mit einem Mann im hellblauem Gewand und Waren auf dem Boden.
Bild 230: Touristenpalast

Vor dem Palast knattert ein interessantes Motor­rad vor­bei. Im ersten Augen­blick hält Kiboko es für ein selbst­bau Trike. Aber das Motor­rad hat hinten drei Räder. Motor­rad mit Stütz­räder. Der Fahrer ist stolz auf sein Ge­fährt.

Das Bild zeigt einen älteren Mann in einem Rosa gewandt auf einem dunkelgrauen Motorrad. Hinten hat das Motorrad drei gleichgroße Räder.
Bild 231: Quad - Motorrad mit Stützrädern

Shopping

Im Zentrum van Tahoua befinden sich mehrere Geschäfts­straßen. Ein­geschossige Ge­schäfte prä­sentieren ihre Waren an Vor­dächern oder im röt­lichen Straßen­sand.

Das Bild zeigt eine schmale Geschäftsstraße aus rötlichem Sand mit Läden auf beiden Seiten. Im Vordergrund fährt ein Mann im rosa Gewand ein Motorrad ohne Stützräder. Das Geschäft am rechten Bildrand verkauft Rucksäcke und Sportbekleidung, während auf der linken Seite weiße und hellblaue Säcke vor dem Geschäft liegen. Dahinter kommt ein Motorradladen.
Bild 232: Geschäftsstraße in Tahoua

Beim Drive-by-Shooting knipst Kiboko noch weitere Ge­schäfte aus dem fahrenden Auto. In der Straße gibt es bunte Plastik­besen, Venti­latoren und Stapel mit Getränke­flaschen.

Das Bild zeigt mehrere Geschäfte einer Geschäftsstraße in Garagengröße. Auf dem Gehweg stehen Standventilatoren und große Taschen. An der Ecke des Geschäfts steht ein Straus von bunten Plastikbesen mit dem Stil nach unten.
Bild 233: Ventilatoren und Besen

Im Niger wird noch mit dem Motorrad zum Ein­kaufen ge­fahren. Die Fahr­zeuge werden dann am Straßen­rand oder auf dem Geh­weg ab­gestellt. Zum Tele­fonieren bleibt man gerne auch mitten auf der Straße stehen. Sehr weit ver­breitet ist der Rund­umschutz des Motor­rades gegen Stein­schlag und Staub. Schein­werfer, Sitz­bänke, Tank, alles ist mit Plastik und Pappe gut ge­schützt. Der Fahrer ist un­geschützt, aber den kann man leicht aus­tauschen.

Das Bild zeigt im Vordergrund einen Mann im orangen Hemd auf einem Motorrad beim Telefonieren. Der Scheinwerfer und Lenker sind durch rosa Plastiktüten geschützt. Während Tank und Sitzbank durch Pappe und Decken geschützt sind. Im Hintergrund sind Geschäfte in Garagengröße und fünf parkende Motorräder am Straßenrand.
Bild 234: Geschäftiges Tahoua

Anschließend besuchen wir einen kleinen Super­markt. Das Waren­angebot ist er­staunlich reich­haltig. Hier gibt es viele leckere Sachen, die vor Ort nicht an­gebaut werden können. Spa­ghetti, Erdnuss­butter, Lachende-Kuh-Käse­ecken, Ananas­konsveren, Oliven­gläser, ...

Nutella

Es gibt Reisende die niemals ohne ein paar Gläser ihrer ge­liebten Nuss-Nougat Creme ver­reisen können. Dabei ist Nutella ein Weltprodukt, dass es überall zu kaufen gibt. Hier im Niger hat man die Auswahl zwischen diverse Glas­größen und Sonder­editionen.

Das Bild zeigt ein Regal in einen Supermarkt. Zentral stehen ca. 100 Dosen Nutella in drei verschiedenen Größen, runde, blau-weiße Käseschachteln mit einem roten Kuhkopf, Spagetti verschiedener Hersteller.
Bild 235: Große Auswahl an Nutella

Hotel

Die Nacht verbringt Kiboko in einem Nobel­hotel in Gesell­schaft eines Kühl­schrankes und eines Fern­sehers. Im Bade­zimmer hatte Kiboko dann auch noch die Gesell­schaft eines hand­großen Käfers.

Das Bild zeigt ein Hotelzimmer mit Doppelbett im Metallgestell mit hellbrauner Decke, einen Kühlschrank und einen an der Wand montierten Flachbildschirm.
Bild 236: Hotelzhimmer

Der Tag klingt dann mit einem Drei-Gänge-Menü aus. Zwei Bierchen und eine Stärke­beilage.

Das Bild zeigt einen Teller Spaghetti mit Fleischsoße sowie zwei grüne Beaufort Bierdosen auf einem mit Plastikfolie bespannten Tisch.
Bild 237: Dreigängemenü als Abendmal