Foto-
Kiboko

Niger

Gerewol

Niger Tag 5-6: Fahrt nach Dogondoutchi

Weiter geht die Reise auf der National­straße 29 nach Süden. Die Land­schaft ist hier grüner. Kleine Dörfer sind häufiger.

Das Bild zeigt ein Dorf mit 16 runden Speichern. Dahinter stehen einzelne Gebäude aus Lehm. Im Vordergrund ist ein Tümpel mit Entengrütze.
Bild 277: Schokokussdorf

Der Verkehr nimmt zu. Die Qualität der Tee­flicke­nstraße nimmt immer weiter ab. Rück­sichts­lose Bus­fahrer über­holen über­all und drängen den Gegen­verkehr auf den Seiten­streifen.

Das Bild zeigt einen weißen und einen dunkelblauen Kleinbus. Beide haben eine hochaufgetürmte Ladung auf dem Dach. Ein Bus überholt die beiden Kleinbusse trotz tiefer Schlaglöcher. Ein vausfahrender Geländewagen rumpelt über den Seitenstreifen.
Bild 278: Viel Verkehr

Im weiteren Tagesverlauf fahren wir gegen das Licht. Die Bild­qualität durch die Scheibe lässt zu wünschen übrig. Daher mach Kiboko auf der Etappe nur noch wenige Bilder.

Pause in Birnin Konni

Auf dieser Rumpelpiste quälen wir uns langsam nach Süden. In Tsernaoua erreichen wir die National­straße 1. Hier biegen wir nach Westen ab. Die Nigeri­anische Grenze ist nur noch zwei Kilo­meter ent­fernt. Im nächsten größeren Ort Birnin Konni haben wir eine kurze Mittags­pause. Alles ist per­fekt or­ganisiert. Hühnchen mit Reis und Pommes stehen schon kurz nach der An­kunft bereit.

Weiter geht die Fahrt auf der National­straße 1 nach Westen. Es ist die Haupt­verkehrs­ader im Süden des Niger. Teil­weise ist sie neu geteert. Teil­weise ist es symphonie aus Teer­flecken, Schlag­löchern und Schotter­flächen. Der Verkehr nimmt weiter zu.

Dogon Topki

Kurz vor Munïseka über­quert Kiboko den Trocken­fluss Dogon Topki. Der Flus ist (fast) das ganze Jahr trocken. Wenn hier Wasser fließt, dann in der Regel unter­irdisch. Die Regen­fälle der letzten Nächte haben aus dem Trocken­fluss eine Seen­land­schaft ge­macht. Das Wasser hat Sedi­mente mit­genommen und daher eine beige-rötliche Farbe an­genommen.

Das Bild zeigt ein breites Flaches Tal, dass beige-rötlichem Wasser gefüllt ist. Am flachen Ufer stehen ein paar Büsche. Am Himmel sind viele Wolken.
Bild 279: Nasser Trockenfluss

Munïseka

Im folgenden Ort Munïseka ist Markt­tag. Viele Markt­stände säumen die Straße. Manche Ver­käufer haben ihr Waren auf dem Boden aus­gebreitet. Kiboko lässt die Kamera rattern um ein paar Szenen ein­zufangen.

Das Bild zeigt einen Marktplatz neben der Straße mit vielen einfachen Ständen mit Wellblechdach. In der Mitte ist ein Mobiler Stand mit einem violetten Schirm. Viele Menschen lafuen zwischen den Ständen.
Bild 280: Markttag
Das Bild zeigt einen Marktplatz. Im Vordergrund ist auf Säcken ausgebreitetes Getreide, einzelne Schüsseln sind mit Gertreide gefüllt. Eine Frau verkauft Knollen in blauen Schüsseln und grßen Eimern. Im Hintergrund ist ein festes Gebäude mit Strohdach. Davor stehen Stapel mit gelben Kanisistern und blauen Säcken.
Bild 281: Markttag

Dogon Topki

Nach einer längeren Fahrtstrecke nach Westen über­queren wir erneut den Trocken­fluss Dogon Topki. Die Straße ver­läuft schnur­gerade über eine Brücke. Das Ge­länder ist nicht mehr exis­tent. Nur ein paar Holz­stämme mar­kieren das Ende der Fahr­bahn. Das ganze Fluss­bett des Trocken­flusses ist mit Wasser ge­füllt. Das Dromedar am Wege­srand mag unsere Über­fahrt nicht mit an­sehen und steckt den Kopf lieber in einen Busch.

Das Bild zeigt eine gerade Teerstraße über einen breiten Fluss. Am forderen Ufer stehen zwei Büsche. Auf der linken Seite steckt ein Dromedar den Kopf in einen Busch. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen einzelne Bäume. Am Himmel sind viele Wolken.
Bild 282: Brücke über einen nassen Trockenflus

Ein LKW.Fahrer hat die Breite der Brücke falsch ein­geschätzt. Die Markierungs­stämme haben den Gas-LKW nicht auf­halten können. Jetzt liegt er auf der Seite im Fluss.

Chef! Chef! Wir haben ein Problem.
Der Fahrersitz ist nass.
Der Beifahrersitz ist auch nass!


Der LKW transportiert Flüssiggas. Jetzt ist die Gas­versorgung unter­brochen.

Das Bild zeigt einen LKW mit grünem Führerhaus und weißem Gastank auf der Seite in einem Fluss mit beige-rötlichem Wasser liegen. Im Vordergrund ist die gländerlose Kante der Brücke. Im Hintergrund sind flache Hügel entlang des Flussbettes.
Bild 283: Badetag im Trockenfluss

Dogondoutchi

Am Nachmittag erreicht Kiboko das Etappen­ziel Dogon­doutchi. Kiboko wird im Hotel Magama ab­gesetzt. Es gibt heue kein weiteres Besichtigung­sprogramm.

Die Hotel­anlage be­steht aus kleinen Reihen­hütten in einer eher ein­fachen Park­anlage. Die Tür zum Zimmer von Kiboko steht bereits offen.

Das Bild zeigt einen durch niedrige Hecken abgegrenzten Weg zwischen zwei einstückigen Gebäuden mit hellblauen Türen und hellblauen Fenstern. Auf der linken Seite steht die erste Tür offen. Darüber thront eine verrostete Satellitenschüssel. Weiter hinten steht ein Baum am Weg.
Bild 284: Willkommen im Hotel Magama

Das Zimmer ist einfach ein­gerichtet. Das Bett hat einen Beton­sockel. Der Fern­seher ist älteren Datums und die Sender­auswahl ist be­scheiden. Es gibt zwei Programme, eEins mit Rauschen und Knacken und das Zweite mit Knacken und Rauschen.

Uner der Eingangs­tür ist ein breiter Spalt. Mücken und anderes Getier haben un­gehinderten Zu­gang. In der Nacht be­kommt Kiboko reich­lich u­ngebetenen Be­such. Daher geht es nicht ohne die Klima­anlage. Die pustet aber kalte Luft di­rekt über das Bett. Kiboko stellt den kleinen Tisch vor die Klima­anlage. Darauf wird er Plastik­stuhl ge­stellt. Die Jacke wird über den Stuhl ge­hängt. Die Kalt­luft wird jetzt ab­gelenkt.

Das Bild zeigt das Zimmer vorn Kiboko. Hinten ist das Bett mit hellblauem Bezug der Matratze, die auf einen Betonsockel liegt. Am Fußende ist eine Klimaanlage an der Wand montiert. Im Vordergrund steht ein Röhrenfernseher im silbergrauen Gehäuse. Die Wände sind terrakottafarben.
Bild 285: Vollklimatisiertes Zimmer

Kiboko verbringt den rest des Nachmittags in guter Gesell­schaft einer Blondine. Sie heisst La Béninoise. Sie stammt aus dem Nach­barland Benin. Nach­dem der Wirt sie kalt­gestellt hat, macht Kiboko sie alle.

Das Bild zeigt eine Bieflasche mit weiß-grünem Ettikett mit roter Schrift: La Béninoise. Daneben steht ein fast leeres Glas auf einem rostigen Tisch aus Riffelblech.
Bild 286: La Béninoise

Abends gibt es Bohnen mit Pommes, Zwiebeln und Paprika.

Das Bild zeigt das Abendessen mit einem Teller mit grünen Bohnen, frittierten Kartoffelspalten und einen Haufen aus Zwiebeln und Paprikastreifen. Der Teller steht auf einer braunen Decke mit Blumenmuster.
Bild 287: Veganes Abendessen