Foto-
Kiboko

Niger

Gerewol

Niger Tag 7-3: Niamey Markt

Der Zentrale Taxenstand ist nicht weit entfernt von der Fleischtrocknung.

Sammel-Taxi

Hier warten Peugeot-Pickups mit Blech­auf­bau auf Fahr­gäste. Auf­geschnittene Fenster sorgen für Frisch­luft und Frisch­staub. Hinten sind zwei Sitz­bänke in Längs­richtung ein­gebaut. Peugeot - Rei­sen wie Gott im Niger.

Das Bild zeigt ein hellgrauer Pick-up mit mittelgrauen Blechaufbau auf der Ladefläche steht auf einem sandigen Platz. Beim Taxi fehlt der linke Scheinwerfer und die Motorhaube ist mit einem Riemen gesichert. Am rechten Rand ist ein Händler mit einem Stand mit Mini-Berlinern.
Bild 340: Taxistand

Am Taxistand hat der Fahr­gast die Qual der Wahl. Schein­werfer hat keines der beiden Taxis. Die Rück­spiegel fehlen auch. Da­für gibt es eine er­lesene Samm­lung von Beulen und Rost­stellen. Vorn und hinten sind die Räder je­weils mit zwei Rad­muttern ge­sichert. Mehr ist Luxus.

Das Bild zeigt zwei hellgraue Pickups mit Blechaufbauen auf der Ladefläche. Die Scheinwerfer sind nur noch leere Höhlen. Die Motorhaube des hinteren Taxis ist durch einen Spanngurt gesichert.
Bild 341: Qual der Wahl

Nobelhobel

Die gleichen Fahrzeuge werden auch für den Güter­transport ein­gesetzt. Der Blech­aufbau auf der Lade­fläche ent­fällt. Statt Nummern­schild gibt es eine auf­gemalte Nummer auf der Stoß­stange. Ein Zusatz­scheinwerfer, der den Straßen­rand aus­leuchtet er­setzt die Haupt­schein­werfer. Die Front­scheibe wird durch zwei Bänder in Po­sition ge­halten. Die Bei­fahrer­tür hat ein leicht e­rweitertes Spalt­maß. Der Rück­spiegel ist noch vor­handen und sicher­heit­shalber an­geklappt. Das Reserve­rad liegt in einer großen Delle auf dem Dach. Das Vorder­rad ist mit drei Rad­muttern be­festigt. Hinten gibt es sogar vier. Ein Rad­bolzen fehlt.

Das Bild zeigt einen dunkelblauen Peugeot-Pickup mit roten und blauen Zierstreifen auf einer staubigen Straße vor einfachen Geschäften aus Wellblech.
Bild 342: Nobel-Hobel

Baumarkt

Dann folgt die Straße der Bau­märkte. Neben einem Holz­groß­händler gibt es viele kleinere Ge­schäfte. Manche haben ein breit­gefächertes An­gebot. Andere haben sich spe­ziali­siert, z.B. auf Zäune.

Das Bild zeigt ein Geschäft in einer Wellblechbude am staubigen Straßenrand. Davor parkt ein blauer Handwagen. Im Geschäft stehen blaue Farbeimer, Säcke, Schaufeln und Sägen.
Bild 343: Alles gibt es hier oder bei OBI
Das Bild zeigt eine kleine Wellblechbude am rechten Straßenrand. Davor stehen Rollen mit silbernem Maschendraht und Stacheldraht. In der vermüllten Gosse steht ein Motorrad.
Bild 344: Zäune gibt es hier oder bei OBI

Der Guide bremst Kiboko. Kiboko soll im Schatten warten, während er das Taxi sucht. Kiboko nutzt die Zeit und be­obachtet den Ver­kehr.

Transport

Die Waren müssen von und zum Markt be­wegt werden. Dafür gibt es ein Heer an Tran­sport­arbeitern. Viele Waren werden mit Muskel­kraft be­fördert. Aber es gibt auch motori­sierte Last­esel.

Das Bild zeigt zwei junge Männer beim Schieben eines grünen Handwagens. Der Handwagen ist ein großer Berg sorgfältig aufgeschichteter Kassawa. Im Hintergrund sind ein leerer Laden und ein Haufen beschädigter Tongefäße.
Bild 345: Kassawa auf Reisen
Das Bild zeigt zwei Mann auf einem blauen Lastenmotorrad. Auf der Ladefläche sehen 8 blaue Ölfässer mit weißer Bauchbinde. Vier weitere leere Fässer liegen in einer zweiten und dritten Lage. Im Hintergrund steh eine Wand aus leeren, verrosteten Fässern.
Bild 346: Ein Fass aufgemacht?